Filmreihe 2018: Die Kinder von Golzow. Teil 1: Schulzeit

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Golzow Filmreihe 2018Einmal im Monat wollen wir die dokumentarische Langzeitbeobachtung „Die Kinder von Golzow“ nutzen, um uns weiter mit dem Alltag in der DDR auseinanderzusetzen.  Die Doku zeigt exemplarisch an 18 Schülerinnen und Schülern einer Dorfschule im Oderbruch, wie mensch in der DDR aufwuchs und welche biografischen Brüche die einzelnen nach 1989 hinlegen konnten oder mussten. Nach den Filmen wollen wir jeweils mit euch diskutieren.

Die Dokumentarfilme der Reihe „Die Kinder von Golzow“ zeigen das Leben in Zeitraffer. Über fast fünf Jahrzehnte ab der Einschulung 1961 wurden die Protagonistinnen und Protagonisten von einem Filmteam regelmäßig aufgesucht, im Alltag begleitet und befragt. Die Geschichten und die mit ihnen verbundenen Blicke auf Lebenswirklichkeiten sind ein Stück Geschichte der DDR und des DEFA-Dokumentarfilms. Seit 1961 sind so 19 Filme bzw. über zweiundvierzig Filmstunden entstanden. Wir zeigen davon nur eine Auswahl.

An 12 Terminen, jeweils am vierten Montag im Monat, immer um 19 Uhr, das ganze Jahr 2018 hindurch, im Plattenkosmos auf dem Hinterhof des Hausprojekts Magdalenenstraße 19. Der Raum ist leider (noch) nicht barrierefrei. Die Filme werden mit englischem Untertitel gezeigt. Alle Termine findet ihr hier.

22.01. „Wenn ich erst zur Schule geh...“
Zur Einstimmung zeigen wir fünf Kurzfilme die zwischen 1961 (Tag der Einschulung der Kinder von Golzow) und 1971 (Prüfung nach der 10. Klasse) entstanden sind.

Golzow Filmreihe 2018