Ein Gedenken mit der AfD? Diskussionsveranstaltung

Datum
Veranstalter
Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz
Veranstaltung

In Lichtenberg existiert seit vielen Jahren eine aktive Erinnerungskultur, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und den antifaschistischen Widerstand zu ehren. Sowohl zivilgesellschaftliche Akteure als auch kommunale Strukturen (Bezirksamt/BVV) brachten sich in der Vergangenheit in dieses Gedenken ein.
Mit dem Einzug der rechtspopulistischen AfD in die Parlamente verändert sich die erinnerungspolitische Lage. Welches Verhältnis hat die AfD zur Erinnerungskultur? Ist ein vermeintlich unpolitisches Gedenken möglich? Welchen Auftrag hat Erinnerungsarbeit im Rahmen politischer Bildung? Wie können zivilgesellschftliche Akteure Gedenken in ihrem Kiez gestalten?

Wir diskutieren mit:
Prof. Dr. Christoph Kopke (Universität Potsdam)
Erika Rathmann (Berliner VVN - BdA, Lichtenberg)
Tanja Kinzel (Polit. Bildungsarbeit, Mitarbeiterin der Gedenkstätte Ravensbrück)
Moderation: Annika Eckel (LichtBlicke: Fach- & Netzwerkstelle, Berlin Lichtenberg

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.