In Gedenken an Eugeniu Botnari. Rassismus und Armut töten. Lichtenberg bleibt solidarisch

Eugeniu Botnari wurde im EDEKA Lichtenberg Opfer von rechter, menschenverachtender Gewalt und verstarb an ihren Folgen. Sein Todestag jährt sich am 20. September 2018 das zweite mal. Der Täter, der EDEKA-Filialleiter Andre S., wurde wegen Körperverletzung mit Todesfolge zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt.
Eugeniu Botnaris Tod steht in einem größeren Zusammenhang mit Rassismus gegen Menschen aus Osteuropa, mit Hass und Gewalt gegen Obdachlose, mit einem alltäglichen und strukturellen Ausschluss von Menschen aus dem Gesundheitssystem, dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt - also mit einer sozialen Situation, mit der immer mehr Menschen in Berlin und anderen Städten konfrontiert sind.

Die Kinder von Golzow: Abschlussfilme Erster Teil

Zwei Drittel unserer Filmreihe sind durch. In den letzten Monaten des Jahres zeigen wir die vier Abschlussfilme der Doku-Reihe "Die Kinder von Golzow". Diesen Montag: "Und wenn sie nicht gestorben sind ... Teil 1".

PingPong-Tresen und Workshop: Feministische Perspektiven auf Sexarbeit

Wie jeden Monat findet auch im September wieder der allomonatliche PingPong Tresen in der Magdalenenstraße 19 mit Küfa und Tischtennis statt. Dieses Mal zu Besuch ist das what-the-fuck-Bündnis, welches die Proteste gegen den „Marsch für das Leben“ organisiert.

Kinder von Golzow - Teil 8 Jochen

Es geht weiter mit den Kindern von Golzow. Diesmal zeigen wir „Jochen - Ein Golzower aus Philadelphia“. Jochen wird 1955 in Philadelphia im Landkreis Oder-Spree geboren. Erst Melker, dann drei Jahre bei den Grenzern. Es geht um den Schießbefehl und um die Kriegsgefahr. Er beteiligt sich an Demonstrationen gegen die DDR-Führung und ist vom Ergebnis am Ende doch frustriert. Er verliert seine Arbeit, wird wieder Melker, seine Frau arbeitet als Obstverkäuferin. Als der Film über ihn bei der Berlinale 2002 erschien, wollte er sich als ehemaliger grenzsoldat nicht den Publikumsfragen stellen.

PingPongTresen: NS-Verherrlichung Stoppen

Erneut mobilisieren Neonazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau um dem Hitlerstellvertreter Rudolf Heß in Berlin zu gedenken. Mit der Wiederbelebung der Heß-Märsche droht erneut ein neofaschistischer Großaufmarsch zum jährlichen erinnerungspolitischen Ritual der NS-Szene zu werden. Dies müssen wir verhindern. Aber wie? Nach dem Input wollen wir mit euch über Aktionsformen sprechen.

Wie immer beim wöchentlichen PingPongTresen: Erst Essen (19 Uhr), dann Vortrag (20 Uhr) und all night Ping Pong.

Die Kinder von Golzow Teil 7 - Dieter

Es geht weiter mit der längsten Dokumentarfilmreihe der Welt (1961-2007). Diesmal zu sehen "Ein Mensch wie Dieter". Dieter aus Golzow war 1988 in Libyen. Er hat dort gearbeitet. Sein Leben lang wollte er Reisen und konnte das nur als Zimmermann realisieren. Der Film begleitet ihn und seine Familie bis 1999. Wie immer mit Snacks und Diskussion nach dem Film. Achtung: Der Raum ist (mittlerweile) barrierefrei. Wir zeigen den Film in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln.

Die Kinder von Golzow Teil 6 : Marielusie

Es geht weiter mit unserer Filmreihe „Die Kinder von Golzow“. Diesen Montag zeigen wir  „Da habt ihr mein Leben - Marieluise“. Wie schon im Mai, als wir „Was geht euch mein Leben an? - Elke“ gezeigt haben, geht es auch dieses Mal um eine Einzelbiografie einer Frau. Marieluise war als Chemielaborantin erst im Halbleiterwerk Frankfurt (Oder) und danach bei der NVA beschäftigt. Auch ihr Mann arbeitete fürs Militär. Eine interessante Nebenrolle spielt hier der Vater, der als bekennender Christ die Probleme der DDR im mangelnden Verantwortungsgefühl und der Faulheit des Proletariats sieht.

Verschenke-Flohmarkt

"Pfingsten, das liebliche Fest, ist gekommen. Es grünen und blühen Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken üben ein fröhliches Lied die neuermunterten Vögel..."

Es ist mal wieder Zeit für eine Frühlings-Entrümpelung und den traditionellen Verschenke-Flohmarkt in der Magdalenenstraße 19. Verschenkt werden Kleidung, Kleinmöbel, Nützliches und hübsche Staubfänger. Alles kann angeboten werden, so lange es noch brauchbar ist und sich andere drüber freuen könnten.

Ein Gedenken mit der AfD? Diskussionsveranstaltung

Veranstalter
Lichtenberger Bündnis für Demokratie und Toleranz

In Lichtenberg existiert seit vielen Jahren eine aktive Erinnerungskultur, um den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und den antifaschistischen Widerstand zu ehren. Sowohl zivilgesellschaftliche Akteure als auch kommunale Strukturen (Bezirksamt/BVV) brachten sich in der Vergangenheit in dieses Gedenken ein.