Filmvorführung und Diskussion

Die Kinder von Golzow Teil 6 : Marielusie

Datum

Es geht weiter mit unserer Filmreihe „Die Kinder von Golzow“. Diesen Montag zeigen wir  „Da habt ihr mein Leben - Marieluise“. Wie schon im Mai, als wir „Was geht euch mein Leben an? - Elke“ gezeigt haben, geht es auch dieses Mal um eine Einzelbiografie einer Frau. Marieluise war als Chemielaborantin erst im Halbleiterwerk Frankfurt (Oder) und danach bei der NVA beschäftigt. Auch ihr Mann arbeitete fürs Militär. Eine interessante Nebenrolle spielt hier der Vater, der als bekennender Christ die Probleme der DDR im mangelnden Verantwortungsgefühl und der Faulheit des Proletariats sieht. Nach 1989 zeigt sich die Familie enttäuscht vom neuen System. Wir wollen dieses Mal in der Diskussion nach dem Film darauf achten inwieweit sich die Biografie von der Elkes unterscheidet.

Achtung: Der Raum ist (noch) nicht barrierefrei

Filmreihe 2018: Die Kinder von Golzow Teil 4

Datum

Es geht weiter mit unserer Filmreihe "Die Kinder von Golzow". Wieder eine Einzelbiografie eines Mannes, bevor wir im Mai und Juni uns den Frauen in der DDR zuwenden.
Diesmal "Onkel Willy": Der erste, der aus der Klasse eine Familie gründet, ist Willy. Nicht ohne Probleme. Nach der Scheidung von seiner ersten Frau bleibt die Familie mit zwei Kindern dennoch in der gemeinsamen Wohnung. Als eine neue Liebe ihn zum Umzug nach Wittenberg bewegt und er sich von den Kindern auch örtlich entfernt, wird er zum „Onkel“, der nur noch sporadisch auftaucht. Parallel geht es in dieser Einzelbetrachtung um die Entwicklung bzw. Abwicklung der Landwirtschaftlich Produktionsgenossenschaft (LPG).


Wir zeigen den Film mit englischen Untertiteln. Achtung: Der Raum ist (noch) nicht barrierefrei.

Filmreihe 2018: Die Kinder von Golzow Teil 3

Datum

Nachdem wir die Schulzeit und die Zeit danach, im Januar und Februar umfassend angeschaut haben, wollen wir im März eine Einzelbiografie unter die Lupe nehmen. Wir zeigen den Film "Das Leben des Jürgen aus Golzow". Gemeint ist Jürgen der Melker, Maler, NVA-Soldat, Erwerbsloser (* 16. Juli 1954; † 5. Oktober 2006), Sohn einer Sekretärin und eines Melkers aus Golzow. Danach wollen wir wieder mit euch diskutieren. Bericht zur Veranstaltung wie immer auf unserer Facebook-Präsenz.


Wir zeigen einmal im Monat, das ganze Jahr 2018 hindurch, Filme aus der Langzeitbeobachtung "Die Kinder von Golzow" (1961-2007). Alle Filme mit englischem Untertitel. Achtung: Die Remise ist (noch) nicht barrierefrei.

Filmreihe 2018: Die Kinder von Golzow Teil 2

Datum

Nach dem Kurzfilmzyklus zur Schulzeit der "Kinder von Golzow", zeigen wir im Februar den Spielfilm "Anmut sparet nicht noch Mühe" von 1980. Darin werden die Lebenswege der ehemaligen Erstklässler von 1961 nachgezeichnet. Was ist aus den Träumen und Berufswünschen geworden? Wie beim letzten Mal, wollen wir nach dem Film noch mit euch ins Gespräch kommen. (Bericht zur Diskussion auf unser Facebook-Seite)

Der Film wird mit englischem Untertitel gezeigt. Der Raum ist leider (noch) nicht barrierefrei.

Wir zeigen das ganze Jahr 2018 hindurch die Langzeitbeobachtung "Die Kinder von Golzow" die von 1961 bis 2007 insgesamt 18 Schüler*innen aus Golzow begleitet hat. Immer am 4. Montag im Monat, um 19 Uhr im Plattenkosmos auf dem Hof der Magdalenenstraße 19.

Filmreihe 2018: Die Kinder von Golzow. Teil 1: Schulzeit

Datum

Golzow Filmreihe 2018Einmal im Monat wollen wir die dokumentarische Langzeitbeobachtung „Die Kinder von Golzow“ nutzen, um uns weiter mit dem Alltag in der DDR auseinanderzusetzen.  Die Doku zeigt exemplarisch an 18 Schülerinnen und Schülern einer Dorfschule im Oderbruch, wie mensch in der DDR aufwuchs und welche biografischen Brüche die einzelnen nach 1989 hinlegen konnten oder mussten. Nach den Filmen wollen wir jeweils mit euch diskutieren.

Die Dokumentarfilme der Reihe „Die Kinder von Golzow“ zeigen das Leben in Zeitraffer. Über fast fünf Jahrzehnte ab der Einschulung 1961 wurden die Protagonistinnen und Protagonisten von einem Filmteam regelmäßig aufgesucht, im Alltag begleitet und befragt. Die Geschichten und die mit ihnen verbundenen Blicke auf Lebenswirklichkeiten sind ein Stück Geschichte der DDR und des DEFA-Dokumentarfilms. Seit 1961 sind so 19 Filme bzw. über zweiundvierzig Filmstunden entstanden. Wir zeigen davon nur eine Auswahl.

An 12 Terminen, jeweils am vierten Montag im Monat, immer um 19 Uhr, das ganze Jahr 2018 hindurch, im Plattenkosmos auf dem Hinterhof des Hausprojekts Magdalenenstraße 19. Der Raum ist leider (noch) nicht barrierefrei. Die Filme werden mit englischem Untertitel gezeigt. Alle Termine findet ihr hier.

22.01. „Wenn ich erst zur Schule geh...“
Zur Einstimmung zeigen wir fünf Kurzfilme die zwischen 1961 (Tag der Einschulung der Kinder von Golzow) und 1971 (Prüfung nach der 10. Klasse) entstanden sind.

Golzow Filmreihe 2018

 

Film: Das Mietshäuser Syndikat

Datum
Veranstalter
Aktiv in Lichtenberg e.V.

Wir zeigen den Film „Das ist unser Haus!“ – Räume aneignen mit dem Mietshäuser Syndikat

Gemeineigentum  – Selbstorganisation – Solidarität – Seit vielen Jahren gibt es eine  Netzwerkstruktur von mehr als 100 Hausprojekten in Stadt und Land, um die Wohnungsfrage nach anderen Werten zu organisieren: das Mietshäuser Syndikat. Finanzschwache Gruppen können sich mit der Solidarität anderer ermächtigen und so bezahlbare Räume sichern. Deshalb wächst in immer mehr Köpfen das Interesse an dieser wichtigen Initiative aus der Zivilgesellschaft.

Im 65 minütigen Film „Das ist unser Haus!“ erläutern Akteure des Mietshäuser Syndikats das Modell der kollektiven Raumaneignung und präsentieren vielseitige Projekte in unterschiedlichen räumlichen Kontexten. Die Zuschauer werden motiviert, eigene Projekte im stabilen solidarischen Verbund des Mietshäuser Syndikats zu starten.

Mit Impressionen aus den Projekten: Freie Hütte (Lübeck), LÜDIA (Hadmersleben), Handwerkerhof Ottensen (Hamburg), Jugendwohnprojekt Mittendrin (Neuruppin), Grether Gelände (Freiburg), 4-Häuser-Projekt (Tübingen).

Danach Diskussion mit Vertreter_innen des MHS-Projekts Magdalenenstraße 19

"Das unsichtbare Visier" - Agentenfilme im Auftrag

Datum
Veranstalter
Aktiv in Lichtenberg

Die DDR-Agententhriller-Serie "Das unsichtbare Visier" wurde in 16 Folgen in den Jahren 1973-79 im Fernsehen der DDR ausgestrahlt. In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit erstellt, war diese Fernsehserie mit über 50% Sehbeteiligung ein echter Straßenfeger. Im Mittelpunkt: Agenten bzw. Auslandaufklärer oder auch "Kundschafter für den Frieden" des MfS im Einsatz, die erfolgreich die Nazi-Kontinuität im Westdeutschland der Nachkriegszeit, die Wiederbewaffnung im Rahmen der NATO, die bundesdeutsche Kooperation mit dem Apartheidregime, CIA-Pläne für national-faschistische Umstürze in Griechenland, der Türkei und Italien und, und, und auskundschaften. Wir wollen uns dem Thema MfS unterhaltsam-filmisch annähern, Ausschnitte aus ausgewählten Filmen zeigen und gemeinsam darüber ins Gespräch kommen.

Sag mir, wo du stehst.

Datum
Veranstalter
Aktiv in Lichtenberg e.V.

Von persönlichen Erinnerungen und ideologischer Geschichtspolitik - Filmvorführung und Diskussion mit Klaus Schulz-Ladegast

Magdalenenstraße 19, Veranstaltungsraum (Zugang über den Hinterhof)

Anja Reiß's und Márk Szilágyi's Film „Sag mir, wo du stehst“ (2011, 30 min) handelt von persönlichen Sichtweisen auf die DDR-Haftanstalt Hohenschönhausen. Dabei kommen sowohl ehemalige Inhaftierte sowie ehemalige Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zu Wort. Der Film handelt außerdem von der Begegnung eines Inhaftierten, Klaus Schulz-Ladegast, mit dessen ehemaligen Ermittler Klaus Panster.

Klaus Schulz-Ladegast wird bei der Filmvorführung anwesend sein und diesen im Anschluss persönlich und biographisch ergänzen. Darüber hinaus wird er von seiner Tätigkeit in der Bildungsarbeit zur DDR und seiner Inhaftierung berichten und wird seinen Blick auf Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte nach der Wende vorstellen.

Zur Veranstaltungsreihe

Die Veranstaltungsreihe „Zurück nach Vorn“ beginnt im März 2016 und nähert sich der DDR und dem Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit mit Geschichten, die ansonsten wenig beachtet werden. In diesem Sinne sind Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen und vieles mehr geplant.

Weitere Ankündigungen sind auf der Homepage: www.plattenkosmos.berlin zu finden und bei facebook.

Zum Veranstalter

Der Verein Aktiv in Lichtenberg wurde 2014 gegründet. Er bringt Menschen zusammen, die sich in der Nachbarschaft engagieren wollen, sich in die lokale Mietenpolitik einmischen, arbeitet mit den BewohnerInnen der Notunterkunft in der Ruschestraße zusammen und möchte undogmatisch-links Geschichtspolitik machen. Dazu nutzt der Verein die Räumlichkeiten der Magdalenenstraße 19.

Mit finanzieller Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung.